Der Hauptmann von Köpenick

 

von Carl Zuckmayer

 

 „Majestät haben gelacht“ - Was für ein dolles Ding!
Der Schuster Wilhelm Voigt raubt, als „Hauptmann im ersten Garderegiment“ verkleidet, die Stadtkasse von Köpenick und macht sich mit 3.557,45 Mark (etwa 22.000 €) unerkannt aus dem Staub.
In Carl Zuckmayers 1931 am Deutschen Theater in Berlin uraufgeführtem Stück „Der Hauptmann von Köpenick“ wird die Geschichte eines „kleinen Mannes“ nacherzählt, der nach verbüßter Strafe einen Weg zurück in die Gesellschaft sucht. Nachdem ihm Pass und Aufenthaltsrecht verweigert, Arbeit und Wohnungssuche verwehrt bleiben, greift er zu einer List, um sich angeblich einen Pass zu beschaffen. Er kauft sich beim Trödler eine Offiziersuniform und fährt, mit 10 Wachsoldaten, die er auf der Straße angehalten hatte, auf „allerhöchsten Befehl“ mit der S-Bahn nach Köpenick, um den Bürgermeister festzunehmen und die Stadtkasse zu plündern.

Zu jeder Zeit begeistern Menschen, die den Mächtigen eine Nase drehen. Die sich ihr Recht verschaffen, gerade auch auf Kosten geltenden Rechts, das als Unrecht empfunden wird. Ihre Handlungen konterkarieren die scheinbar so festgefügten Regeln, und lassen für einen Moment eine Utopie aufscheinen, die die Phantasie der Menschen beflügelt. Es könnte doch auch alles ganz anders sein. 

 

Erleben Sie Michael Günther als Wilhelm Voigt sowie Susanne Bard, Michael Magel u.v.a. im authentischen Ambiente der Festungsanlagen des Ravelin II in der Maybachstraße.

 

Wir sehen uns.

 

Darsteller:

Wilhelm Voigt: Michael Günther
sowie: Susanne Bard, Josephine Kroneberg, Michael Magel, Kevin Schulz u.v.a.

 

Regie:                 Oliver Breite
Ausstattung:         Meyke Schirmer

 

 

Premiere: 28.06.2018
Weitere Vorstellungen 29./ 30.06. und 01. bis 08.07.18


sowie laut Website und Tagespresse


RAVELIN II - Maybachstrasse 8


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